
Die Fairytale History Series ist ein Tribut an 40 Jahre
Instrumentenbaugeschichte die Fritz Rössel bisher
schrieb.
1969 bis 1978 wurden hauptsächlich Kundenwünsche
ausgeführt, die auf den bekannten Serienmodellen anderer
namhafter Hersteller der damaligen Zeit basierten. Es
entstand allmählich die “Fairytale Werkstatt”, damals
noch im Hochwassergefährdeten Lützel. 1979 wurde erstmals
der Name “Fairytale” für einen Bass mit durchgehendem
Hals und angeleimten Seitenteilen verwendet, der bis
heute patentrechtlich geschützt ist. Ende 1979 wurde dann
aus dem damaligen Modell I das noch etwas Kopflastig war
das Modell II, das verblüffender Weise den heutigen
Bässen schon sehr ähnlich sah. Mitte der achtziger wurden
dann aufwendige Verleimkonstruktionen des
Sandwichprinzips bis auf die Spitze getrieben, dem damals
fast alle Nobelhersteller folgten. Aus dieser Epoche ist
das Modell No. 3, das damals wie heute unverändert gebaut
wird. Mehrfach verleimter Hals, mehrfach verleimte
Sandwichseitenteile sowie eine aktive Elektrik sorgen für
den Authentischen Klang der achtziger.
Ende der achtziger Jahre wurden dann sowohl konstruktiv
wie auch technisch wieder die Basics entdeckt. Die Bässe
wurden technisch schlanker und es wurde die Qualität der
Hölzer gefragt, die zum größten Teil den Klang eines
jeden Instrumentes beeinflussen. Es entstand der
Centurion, der in Ausstattung und Holzauswahl den
heutigen Rösselbässen am ähnlichsten sieht, mit massiven
Seitenteilen, weniger Gewicht, der aber noch das
Baumerkmal eines durchgehenden Halses aufwies, der das
spritzige, spontane der heutigen geschraubten
Konstruktion abfederte und nicht so direkt seinem Spieler
die Rückmeldung über produzierte Frequenzen ablieferte.
Ein interessanter und optisch schöner Bass. Alle
Fairytale Bässe haben ca. 24 Monate Lieferzeit. Preise
und verwendete Holzkombinationen nach
Absprache.